Porsche plant Produktionsende für den Taycan bis 2030
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Der Elektrosportler Porsche Taycan steht vor dem Auslauf bis zum Jahr 2030.
Aus für den Taycan bis 2030 besiegelt
Porsche plant offenbar den Abschied von seinem ersten vollelektrischen Sportwagen. Einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge soll die Fertigung des Taycan am Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen bis spätestens 2030 komplett eingestellt werden.
Die Entscheidung basiert demnach auf einer bisher mündlichen Absprache zwischen dem Porsche-Vorstand und dem Betriebsrat. Damit würde der 2019 eingeführte Stromer nach nur einer einzigen Modellgeneration vom Markt verschwinden.
Schleppende Verkäufe belasten Zuffenhausen
Lange galt der Taycan als das Aushängeschild der Stuttgarter Elektrostrategie. Zuletzt brachen die Absatzzahlen jedoch massiv ein, weshalb die Fertigungslinien in Zuffenhausen nicht ausgelastet waren und die Produktion mehrfach unterbrochen werden musste.
Zwischenzeitlich standen auch ein sofortiges Aus oder eine Verlagerung der Baureihe nach Leipzig im Raum. Letztlich einigte man sich auf das Auslaufen der Produktion im Stammwerk bis zum Ende des Jahrzehnts.

Strategiewechsel und Modellbereinigung
Porsche-Chef Michael Leiters betonte unlängst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass kein kurzfristiger Stopp geplant sei, das Unternehmen jedoch die Modellpalette straffen wolle. Zudem gibt es Pläne, die Baureihen Taycan und Panamera künftig in einer einzigen Modellfamilie mit Verbrenner-, Hybrid- und Elektroantrieben zu bündeln.
Damit rückt der Sportwagenbauer weiter von seinen ursprünglichen Zielen ab. Während man 2022 noch einen Elektroanteil von 80 Prozent bis 2030 anpeilte, erhalten künftige Baureihen wie der Macan neben dem reinen Elektroantrieb nun auch wieder klassische Verbrennungsmotoren.
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