Schutz vor Dooring und Wildunfällen: BMW rüstet Neue Klasse serienmäßig mit Hightech-Assistenten auf
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BMW stattet künftige Modellgenerationen serienmäßig mit erweiterten Sicherheits- und Assistenzsystemen aus.
BMW stellt seine Ausstattungsstrategie beim Thema Sicherheit um. Mit dem Start der Fahrzeuggeneration „Neue Klasse“ wandern zahlreiche moderne Fahrassistenten ohne Aufpreis direkt in die Serienausstattung.
Den Anfang macht das vollelektrische SUV iX3, bevor nachfolgende Modelle wie der nächste i3 die Technik übernehmen. Auch der neue BMW X5 sowie die jüngste Überarbeitung der 7er-Reihe nutzen wesentliche Komponenten der neuen Sicherheitsarchitektur.
Schutz vor Dooring-Unfällen serienmäßig
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz von Radfahrern im Stadtverkehr. Um schwere Unfälle durch unachtsam geöffnete Türen zu verhindern, rüstet BMW die Ausstiegswarnung auf.
Seitenradare scannen den rückwärtigen Raum neben dem stehenden Fahrzeug dauerhaft ab. Nähert sich von hinten ein Fahrrad oder ein anderes Fahrzeug, blockiert das elektronische Türschloss das Öffnen aktiv für einen kurzen Moment, bis die Gefahrenzone frei ist.
Symbiotic Drive liest Blickrichtung und Lenkverhalten
Fehlalarme und unnötige Bevormundungen soll das Konzept „BMW Symbiotic Drive“ minimieren. Das System gleicht das Eingreifen der Assistenten mit den Handlungen am Steuer ab.
Eine Innenraumkamera erfasst die Blickrichtung, während Sensoren das Lenkverhalten auswerten. Setzt die fahrende Person den Blinker oder führt einen Schulterblick durch, halten sich Spurhalte- und Warnsysteme bewusst im Hintergrund.

Ausweichhilfe, Wildwechsel-Erkennung und Rangierschutz
Für akute Gefahrensituationen hat BMW die Eingriffsmöglichkeiten der Systeme ausgebaut. Ein neuer Notfall-Lenkassistent kann Hindernissen innerhalb der eigenen Fahrspur ausweichen – etwa wenn bei einer Panne plötzlich Personen zwischen Fahrzeugen auf die Straße treten.
Der Notbremsassistent stoppt das Auto bei drohenden Frontalkollisionen und reagiert dank verbesserter Sensorik nun auch präziser auf Wildwechsel. Beim Rangieren bremst die erweiterte Park Distance Control bei seitlichen Hindernissen bis zum Stillstand ab, während eine Anfahrüberwachung bis 2 km/h typische Verwechslungen von Gas- und Bremspedal vor Mauern oder Schaufenstern abfängt.
Wassergekühltes Rechenzentrum an Bord
Gesteuert werden alle Assistenz- und Parkfunktionen über einen zentralen Hochleistungsrechner, den BMW als „Superbrain of Automated Driving“ bezeichnet.
Der wassergekühlte Computer verarbeitet die Datenströme aller Kameras und Radarsensoren und erreicht laut Herstellerangaben eine rund 20-mal höhere Rechenleistung als bisherige Bordsysteme.
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