Über 20 Euro sparen pro Tanken — und das im Aston Martin F1 Safety Car auf 2.500 km durch Deutschland. Der Umweg dauert 3 Minuten
Realität & Mythen
2.500 Kilometer quer durch Deutschland – mit dem Aston Martin F1 Safety Car. Wer mit einem solchen Auto unterwegs ist, denkt nicht über Benzinpreise nach – so sieht es wohl die Mehrheit. Doch das Gegenteil ist der Fall: Je länger die Strecke, desto sinnvoller ist es, beim Tanken umsichtig vorzugehen.
Ein Unterschied, der sich summiert
Viele haben davon schon gehört, aber selten in Zahlen gesehen: Super E10 kostet an Autobahn-Tankstellen durchschnittlich 2,43 Euro pro Liter – an normalen Tanken abseits der Autobahn 2,10 Euro. Der Unterschied beträgt etwa 33 Cent pro Liter, bei Diesel etwa genauso viel. Bei einem 50-Liter-Tank sind das etwa 16,50 Euro Ersparnis – pro Tankfüllung.
Auf einer Strecke von 2.500 Kilometern mit mehreren Zwischenstopps summiert sich das leicht zu einem dreistelligen Betrag. Und das alles fast ohne zusätzlichen Zeitaufwand.
Mein System: 3–5 Minuten Umweg – volle Ersparnis
Das Prinzip ist einfach. Man sucht im Navigationsgerät die nächstgelegene Tanken abseits der Autobahn – keinen Rastplatz, sondern eine normale Tankstelle im nächsten Ort. Abfahren, tanken, zurück auf die Autobahn.
Der gesamte Umweg dauert 3 bis 5 Minuten, nicht länger. Dabei spart man pro Halt 15 bis 20 Euro. Wer auf einer langen Strecke zwei- oder dreimal tankt, hat am Ende der Fahrt 40–60 Euro in der Tasche – praktisch ohne großen Aufwand.
Der ADAC bestätigt: Eine Ausfahrt von der Autobahn, um an der nächsten normalen Tanken zu tanken, spart spürbar Geld und ist ganz unkompliziert.
Warum sind Autobahn-Tankstellen so teuer?
Nach Einschätzung des ADAC setzen die Betreiber von Autobahn-Tankstellen darauf, dass Reisende den Komfort schätzen und einen kleinen Umweg vermeiden wollen. An normalen Tankstellen abseits der Autobahn sorgt der stärkere Wettbewerb zwischen den Tankstellen in der Regel für niedrigere Preise.
Das ist kein Geheimnis, sondern ein Geschäftsmodell. Wer es kennt, zahlt nicht dafür. Die Unterschiede sind regional unterschiedlich: In Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz lohnt sich das Abfahren besonders, in den ostdeutschen Bundesländern ist der Preisunterschied geringer.
Was hat Aston Martin damit zu tun?
Mit einem Aston Martin F1 Safety Car fährt man natürlich nicht, um Kraftstoff zu sparen. Aber gerade auf langen Strecken – wenn man ohnehin regelmäßig anhält – ist es sinnvoll, das Tanken zu planen.
Laut einer ADAC-Umfrage sind 63 % der deutschen Autofahrer bereit, für günstigeren Kraftstoff von der Autobahn abzubiegen. 42 % würden dies bereits bei einer Ersparnis von zehn Cent pro Liter tun. Bei einer Differenz von 33 Cent pro Liter stellt sich die Frage im Grunde genommen gar nicht mehr.
Der Aufwand ist minimal, und die Ersparnis auf einer Strecke von 2.500 Kilometern kann 50 Euro und mehr betragen. Und dabei bleibt noch genügend Zeit, den Aston Martin zu genießen.
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