Toyota Gazoo Racing: Die neue Ära von GT und GT3 beginnt
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Die neue Modellpalette von Toyota Gazoo Racing für Straße und Rennstrecke.
Die neue Sportwagen-Familie von Toyota Gazoo Racing in einer Studioaufnahme.
Toyota setzt bei der Entwicklung seiner neuen Sportwagen auf eine fast schon zeremonielle Tradition: Ähnlich wie beim Ise-Schrein, der alle 20 Jahre neu errichtet wird, soll technisches Know-how bei Gazoo Racing (GR) für kommende Generationen bewahrt werden. Nun startet der Hersteller eine neue GT-Ära, die das Trio aus Straßenmodell, Rennversion und einem vollelektrischen Ausblick umfasst.
Herzensprojekt von Akio Toyoda
Die Entwicklung ist für Toyota-Chairman Akio Toyoda ein persönliches Anliegen. Der 70-Jährige war maßgeblich an den Testfahrten und der technischen Abstimmung beteiligt. Mit dem neuen GT zielt Toyota direkt auf das Segment der Supersportwagen, in dem sich auch Hersteller wie Ferrari bewegen. Der GT3-Ableger soll hingegen an den jüngsten Hypercar-Erfolg in Le Mans anknüpfen und die GT-Rennszene sowie die Nordschleife aufmischen.
Technik: V8-Biturbo und Transaxle-Konstruktion
Das Herzstück der Verbrenner-Modelle ist ein 4,0-Liter-V8-Biturbo, der extrem tief im Fahrzeug verbaut ist. Während das Straßenmodell mit einem Hybridsystem und einer Achtstufen-Automatik kombiniert wird, setzt der GT3-Renner auf ein sequenzielles Getriebe.
Das technische Konzept beruht auf einem Front-Mittelmotor und einer Transaxle-Bauweise. Diese Anordnung sorgt für eine Gewichtsverteilung von 45 Prozent vorn zu 55 Prozent hinten und eine hohe Steifigkeit. Mit dem ersten Voll-Aluminium-Chassis der Unternehmensgeschichte wird ein Zielgewicht von 1750 kg angestrebt.
Performance und Zukunftsvision
Obwohl Toyota noch keine finalen Daten zum Marktstart oder Preis nennt, stehen die Leistungsziele fest: Die Fahrzeuge sollen über 650 PS leisten und Geschwindigkeiten von mehr als 320 km/h erreichen. Für die notwendige Verzögerung sorgen Carbon-Keramik-Bremsanlagen von Brembo.
Das Lexus LFA Concept als Ausblick auf eine elektrische Zukunft.
Abgerundet wird das Trio durch das Lexus LFA Concept. Die Studie gibt einen Ausblick auf einen rein elektrischen Supersportler. Während das Design bereits markante Züge zeigt, bleibt die akustische Abstimmung – der Ersatz für den legendären V10-Klang des Originals – ein zentrales Thema der weiteren Entwicklung. Alle drei Modelle feierten ihre Premiere im Rahmen des Goodwood Festival of Speed.
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